Steuerzahler, die Händler auf einer Internetplattform sind und dort auch private Gegenstände verkaufen, sollten sorgfältig zwischen ihrem Geschäft und den privaten Verkäufen trennen. Uneinig waren sich ein Steuerzahler und sein Finanzamt über den Verkauf von Modelleisenbahnen und Zubehörteilen aus seiner privaten Sammlung. Das Finanzgericht folgte zunächst der Auffassung der Finanzbeamten. Der Bundesfinanzhof hob diese Entscheidung nun auf. Es ist allerdings zu prüfen, ob die privaten Verkäufe eine eigenständige gewerbliche Tätigkeit und damit Steuern auslösen.

Quelle: BdSt